SKC Markelsheim

Taja Wöran wird Württembergische U14-Meisterin

Als die sportliche Leitung 2024 verstärkt Maßnahmen zum Neuaufbau einer Jugendabteilung angestoßen hatte, hätte es wohl noch keiner zu träumen vermocht: Der SKC Markelsheim stellt mit Taja Wöran die Württembergische U14-Meisterin 2026. Bei den am vergangenen Wochenende in Sindelfingen ausgetragenen Jugendeinzelmeisterschaften lief es für das seit circa eineinhalb Jahren kegelnde Nachwuchstalent von Anfang an wie am Schnürchen. Von der ungewohnten Kulisse völlig unbeeindruckt setzte sich Taja im Vorlauf am Samstag mit neuer persönlicher Bestleistung von 525 Holz direkt an Rang 2 des insgesamt 16 Mädchen umfassenden Teilnehmerfeldes. Nur Liara Schmidt vom TSV Essingen hatte mit einem Ergebnis von 534 mehr Kegel geworfen und die Qualifikation für den Endlauf der stärksten 8 war vorerst geschafft. Im besagten Endlauf am darauffolgenden Sonntag zeigte Taja zur Freude von Jugendcoach Timo Leber nicht nur, dass sie mit Druck umgehen kann. Ihr gelang es gleichzeitig, ein gewisses Leistungsniveau, nicht zuletzt auch konditionell über zwei Tage hinweg zu halten. So lieferte sie mit einem Wurfwert von 503 Holz ein zweites Mal ab und fing aufgrund dieser Konstanz Liara Schmidt, die im Endlauf auf 486 Holz absackte, sogar noch ab. Auch aus den Reihen der restlichen Starterinnen wurde keine mehr gefährlich und der Meistertitel war amtlich. Damit einher geht außerdem die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Am 16.05.2026 darf sich Taja mit den 23 besten U14-Keglerinnen aus allen Landesverbänden in München messen, ein Highlight für den kompletten Verein.

In der Altersklasse U19 ging für den SKC Markelsheim außerdem noch Ben Düll an den Start. Mit 566 Holz im Vorlauf, die Rang 5 von ebenfalls 16 Startern bedeuteten, glückte auch ihm locker die Qualifikation für den Endlauf. Dort kam Ben auf 531 Hölzer, so dass er den Wettbewerb insgesamt als 7.Platzierter abschloss, was ebenfalls einen beachtlichen Erfolg im hochkarätigen Starterfeld darstellt. So verteidigte im männlichen U19-Klassement mit Levin Fälchle kein geringerer als der amtierende Deutsche Jugendmeister seinen Vorjahrestitel auf Landesebene.