SKC startet gegen Fire Pins Essingen in die neue Spielzeit 2026/27
Nach dem Achtungserfolg 3.Platz im Vorjahr startete der SKC Markelsheim am Samstag in seine zweite Spielzeit in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Württemberg. Zum Auftakt empfing die erste Mannschaft, die 2026/27 in unveränderter personeller Zusammensetzung antritt, zuhause die Fire Pins aus Essingen. Mit der altbewährten Heimstärke setzten sich die Hausherren hierbei dann relativ klar sowie auch absolut verdient mit 6:2 (3473:3354) durch.
Christian Freymüller hatte im ersten Spielabschnitt zwar hart mit Enrico Grunert, der ihm ein 1:3 (548:572) abrang, zu kämpfen, aber Torsten Hefner machte diesen Punktverlust mehr als wett. Hefner holte gegen Andre Szautner und den ab Schub 61 eingewechselten Heiko Schmidt ein in Summe äußerst souveränes und völlig ungefährdetes 3,5:0,5 (583:509). Damit gestaltete sich die Ausgangslage für die Markelsheimer mit einem Plus von 50 Hölzern bereits zu einem frühen Zeitpunkt verheißungsvoll. Die Mittelpaarung ging dann jedoch sogar so eindeutig an die Gastgeber, dass dies letztendlich die Vorentscheidung der Partie markierte. Dirk Marquardt erlebte im Duell mit dem keinesfalls schwachen Stephan Ihle-Krausch eine derartige Glanzstunde, dass er sich völlig unbeeindruckt ein insgesamt ungefährdetes 3:1 (601:571) sicherte. Hierbei knackte er nicht nur die magische 600-Schwelle, sondern zauberte gleichzeitig auch das beste SKC-Einzelergebnis auf die Bahnen. Ben Düll beherrschte Markus Milz zu jedem Zeitpunkt des Aufeinandertreffens und fuhr ein lockeres 4:0 (577:516) ein. Die beiden Schlussspieler konnten sich somit über ein Polster von 141 Hölzern freuen. Tatsächlich waren diese letzten Einzelspiele noch einmal sehr hart umkämpft. Timo Leber machte seine Sache gegen Heiko Butschek maximal geschickt, indem es ihm gelang, vorzeitig drei Sätze für sich zu entscheiden. So ergab sich die leicht kuriose Situation, dass der Gästespieler trotz höherer Gesamtholzzahl und bestem Einzelwert des gesamten Matches unterlag und der Mannschaftspunkt mit 3:1 (593:603) an den SKC ging. Auch Stefan Zürn hatte mit Thomas Fedyna eine harte Nuss zu knacken und scheiterte letztendlich vergleichsweise knapp mit 2:2 (571:583). Aufgrund des hohen Gesamtvorsprungs war dem SKC der Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen.
Auch die zweite Mannschaft startete in die neue Saison in der Regionalliga Ostalb Hohenlohe mit einem Heimspiel gegen die Fire Pins Essingen 2. Dieses Mal behaupteten sich allerdings die Gäste aufgrund des höheren Mannschaftsgesamtergebnisses und der SKC verlor mit 3:5 (3175:3242). Jens Haschke hatte den ersten Punkt mit einem 2:2 (540:515) über Alexander Schlosser zunächst unter Dach und Fach gebracht. Helmut Freymüller und der ab Schub 91 eingewechselte Matthias Glaser hatten dagegen aber nicht den Hauch einer Chance gegen Heiko Schmidt und verloren 0:4 (493:567). Damit geriet der SKC mit 49 Hölzern in Rückstand und früh bereits unter Druck. Auch in diesem Wettkampf war die Markelsheimer Mittelachse das Paradestück des Teams. Steffen Lehr präsentierte sich in hervorragender Verfassung und bezwang als bester SKC-Kegler Timo Sauter und den eingewechselten Tobias Czapla mit 3:1 (565:518). Auch auf Ben Düll war zum zweiten Mal an diesem Nachmittag Verlass. Er holte insbesondere durch eine starke Leistung in den beiden Schlussätzen ein 2,5:1,5 (533:519) über Horst Angerbauer. Die Partie war damit gedreht und alle Möglichkeiten mit einer zarten 12-Holz-Führung gewahrt. Dann schlug allerdings die Schlussachse der Essinger erbarmungslos zu und hängte den SKC endgültig ab. Gerd Reißenweber musste Zeljko Skrobot mit 1:3 (515:568) ziehen lassen. Andreas Mehburger stemmte sich zwar mit all seiner Macht gegen Zeljko Valjetic, blieb bei dem hart umkämpften 2:2 (529:555) letztendlich dennoch der Verlierer. Überschattet wurde der Wettkampf von länger anhaltenden technischen Störungen auf einer Bahn, die zu einer erheblichen Spielverzögerung führten.