SKC schiebt sich mit Unentschieden an die Tabellenspitze
Wahrlich kein Spiel für schwache Nerven war die Heimpartie der ersten Mannschaft gegen den SV Heilbronn am Leinbach. Am Ende teilten sich die beiden Teams nicht nur die 6 Einzelduelle gleichmäßig 3:3 untereinander auf, sondern brachten auch noch exakt gleich viele Kegel Zufall. Ein faires und leistungsgerechtes 4:4 (3529:3529) Unentschieden war die Folge. Auf Seiten des SKC darf man sich über dieses in einem Kraftakt erkämpfte Resultat freuen, da sich das Team hierdurch auf Tabellenplatz 1 in der Verbandsliga Württemberg schiebt. Der Start verlief für die Markelsheimer zunächst absolut traumhaft. Christian Freymüller präsentierte sich in Glanzform und legte unmittelbar den Tagesbestwert vor. Diese herausragende Leistung brachte ihm ein dominantes und vorzeitiges 3:1 (624:547) gegen Mario Holtz ein. Thorsten Hefner musste gegen Maurice Correll dagegen hart beißen. In dem Zweikampf blieb lange alles offen und möglich, letztendlich verfehlte Hefner nach einem 2:2 (573:588) den Punktgewinn jedoch vergleichsweise knapp. Die Hausherren durften aufgrund einer 62-Holz-Führung dennoch mit breiter Brust in den mittleren Spielabschnitt gehen. Dort kristallisierte sich dann zunehmend heraus, wie nahe die beiden Teams tatsächlich beieinanderlagen. Zwischen Dirk Marquardt und Stefan Springer stand das Match praktisch bis zum letzten Schubspitz auf Knopf. Dieses Mal hatte Markelsheim das Glück auf seiner Seite und Marquardt verteidigte ein enges 2:2 (569:564). Jens Haschke hatte mit Alexander Mohr eine ordentliche Herausforderung gestellt bekommen. Zwar behauptete Haschke sich in 2 der 4 Sätze, alles in allem war sein 2:2 (566:618) mit Blick auf das Gesamtergebnis dann doch eine klare Sache. Der SKC -Gesamtvorsprung schmolzt damit auf 15 Hölzer und es waren alle denkbaren Konstellationen für den weiteren Spielverlauf möglich. Auch Timo Leber und Andreas Vogt lagen lange Kopf an Kopf. Hier hatte Leber über die Satzpunkte dann aber knapp mit 1,5:2,5 (580: 591) das Nachsehen. Ähnlich gestaltete sich die Ausgangslage zwischen Stefan Zürn und Steffen Hermann. Zürn gelang dabei das wichtige und spielentscheidende Kunststück, trotz leicht geringerem Gesamtergebnis ein 2,5:1,5 (617:621) durchzusetzen, welches den finalen Mannschaftspunkt zum Unentschieden beisteuerte.
Auch die zweite Mannschaft blieb im anschließenden Heimspiel gegen den SK GAW-Oberkochen erfolgreich. Ihr gelang es, sich in der Mehrheit der Einzelpartien durchzusetzen, so dass am Ende ein 6:2 (3216:3190) zu ihren Gunsten zu Buche stand. Zu Spielbeginn hatte der Gegner durch seinen besten Spieler Thomas Gerlach (570) kurzzeitig noch aufmerken lassen. Im weiteren Verlauf waren die SKC-Kegler dann zumeist den entscheidenden Schritt voraus und drehten den anfänglichen Rückstand Stück für Stück. Bester Mann auf Seiten der Gastgeber war Andreas Meburger mit 545 Holz, dicht gefolgt von Christian Freymüller (544) und Helmut Freymüller (541). Daneben spielten noch Gerd Reißenweber (536), Matthias Glaser (529) und Ben Düll (521). Damit schafften es alle eingesetzten Spieler die 500-Holz-Schwelle zu übersteigen.
Die gemischte Mannschaft erlebte beim Gastspiel am Sonntag gegen den SK GAW-Oberkochen III dagegen einen Tag zum Vergessen. Sie unterlag ohne den Hauch einer Chance mit 0:8 (2694:3029) und holte auch nur 5 von 24 möglichen Sätzen. Der einzige Lichtblick war Ben Düll, der als bester Markelsheimer mit einem Ergebnis von 2:2 (505:510) zumindest nur knapp scheiterte.