Pokalabenteuer endet in Unterlenningen
Für den SKC Markelsheim sollte im diesjährigen WKBV-Pokalwettbewerb in der zweiten Runde Endstation sein. Mit dem TV Unterlenningen hatte man eine Mannschaft aus der Oberliga Nordwürttemberg zugelost bekommen, die im regulären Spielbetrieb eine Spielklasse unter dem SKC antritt. Damit hätte man sich grundsätzlich durchaus Siegeschancen für das KO-Spiel auf fremden Bahnen erhoffen können. Letztendlich schaffte es das Team jedoch nicht an seine Bestleistungen anzuknüpfen und nach einem über weite Strecken offenen Schlagabtausch brachte das Schlussdrittel die Entscheidung zur 2:6 (3283:3356) Niederlage. Zum Spielbeginn gestalteten sich die Kräfteverhältnisse zunächst noch ausgeglichen. Jens Haschke hatte sein Spiel gegen Simon Hoi größtenteils im Griff und setzte ein gekonntes 3:1 (547:522) durch. Spiegelverkehrt dazu hatte Christian Freymüller allerdings mit dem stark aufspielenden Franz Hammel zu kämpfen. Schließlich musste Freymüller mit 1:3 (546:577) abreißen lassen. Insgesamt lag Unterlenningen aber gerade einmal 6 Hölzer vorne, so dass weiter alle Möglichkeiten bestanden. Torsten Hefner brachte als bester Taubertäler den SKC dann mit einem äußerst souveränen und unangefochtenen 4:0 (582:533) über Herbert Merkl wieder auf Kurs. Ben Düll konnte ihm dies aber nicht gleichtun. Er blieb gegen Marc Hohensteiner zu oft den entscheidenden Schritt zurück und verlor dementsprechend mit 1:3 (532:567). Nichtsdestotrotz führte der SKC nun mit 8 Hölzern und die Hoffnung lebte. Dann bot der TV Unterlenningen allerdings seine zwei Schlussspieler auf, die den Sack kompromisslos und kaltschnäuzig zumachten. Dirk Marquardt unterlag trotz zweier knapper Sätze insgesamt deutlich mit 0:4 (531:568) gegen Felix Bühler. Auch Stefan Zürn hatte dem tagesbesten Einzelkegler Joachim Deuschle letztendlich nichts ernsthaft zuzusetzen und gab auch seinen Punkt mit 1:3 (545:589) ab. Damit lautete das Endresultat schließlich doch relativ klar für den Gegner.