SKC Markelsheim

Nullnummer zum Vorrunden-Abschluss

Der letzte Spieltag vor der kurzen Winterpause entpuppte sich für alle drei SKC-Teams schlussendlich als Reinfall. Alle Punktspiele wurden doch recht deutlich verloren. Die jüngste Siegesserie der ersten Mannschaft riss hierbei ausgerechnet beim bislang noch komplett sieglosen Tabellenschlusslicht, der TSG Bad Wurzach. Man verlor den harten Auswärtskampf eindeutig und ohne realistische Chancen mit 1:7 (3273:3373). Dass es ein schwieriger Nachmittag werden würde, zeigte sich direkt ab Spielbeginn. Torsten Hefner rief eine an und für sich sehr lobenswerte Leistung ab und hatte gegen Tobias Müller dennoch das Nachsehen. Müller war als mit Abstand bester Kegler eine derartige Klasse für sich, so dass Hefner, dem seinerseits bestem Markelsheimer, ein 2:2 (588:623) nicht ausreichte. Christian Freymüller kam gegen Gerhard Weber dagegen überhaupt nicht in Tritt. Das Duell endete mit einer saftigen 0:4 (534:574) Klatsche und der Markelsheimer Gesamtrückstand von 75 Hölzern war bereits eine kleine Herausforderung. Doch auch im mittleren Spielabschnitt lief es für die SKC-Spieler nicht besser. Der TSG-Spieler Marco Hlawatschek ließ gegen Ben Düll nichts anbrennen und fügte diesem gekonnt eine 1:3 (524:546) Niederlage zu. Timo Leber kämpfte erbittert gegen Philipp Hartmann. Doch obwohl er sich als zäher Widersacher erwies und zwei Sätze unter Dach und Fach brachte, sollte auch hier ein 2:2 (551:566) nicht genügen, weil Hartmann insgesamt konstanter spielte. Der Rückstand der Gäste war damit bereits auf 112 Hölzer angewachsen und es brauchte nun schon eine kleine Sensation, um noch zu punkten. Stefan Zürn tat alles, was in seiner Macht stand. In einem nicht zuletzt auch mentalen Kraftakt gelang es Zürn nach zwei verlorenen Sätzen noch ein 2:2 (556:539) gegen Maximilian Model zu erzwingen und damit den Ehrenpunkt einzusacken. Jens Haschke ging gegen Pascal Dosch trotz ähnlicher Gesamtleistung nach Sätzen jedoch klar mit 1:3 (520:525) unter. Die Niederlage war die logische Konsequenz dieser reihenweisen Punkteverluste in den Einzelspielen. Im neuen Jahr steigt die Mannschaft am 10.01.2026 zuhause gegen den FV Burgberg ab 12:30 Uhr wieder ins Geschehen ein.

Ohne jeglichen Hauch einer Chance präsentierte sich die zweite Mannschaft auswärts in Öhrigen bei der SG Hohenlohe. Alle Einzelspiele wurden völlig eindeutig mit 4:0 oder 3:1 abgegeben, die Differenz zu den Wurfzahlen der jeweiligen Gegner betraf im Minimum 23 Hölzer, mehrfach aber sogar über 50 Hölzer. Somit wurde eine glatte 0:8 (3001:3266) Niederlage eingefangen. Der beste SKC-Kegler war Andreas Mehburger, der mit seinem Einzelergebnis von 526 aber dennoch regelrecht überrollt wurde von seinem Kontrahenten Justin Layer (578). Ergebnismäßig einigermaßen auf Tuchfühlung war außerdem noch Gerd Reißenweber (516) geblieben. Da der Vergleich mit Ismail Aydeniz (539) nach Sätzen allerdings 0:4 endete, nutzte dies relativ wenig. Im Übrigen offenbarten sich regelrechte Klassenunterschiede zwischen den SKC-Akteuren und den Hohenloher Hausherren, so dass zu keiner Zeit der Partie ernsthaft mit Zählern für die Gäste zu rechnen war.

Ein bisschen mehr schien phasenweise im Heimspiel der gemischten Mannschaft gegen die SG Ellwangen 2 drin zu sein. Die Mannschaftspunkte wurden gleichmäßig zwischen den beiden Teams aufgeteilt, die Entscheidung brachte dann die Gesamtholzzahl. Hier hatten die Kegler aus Ellwangen die Nase letztendlich entscheidend vorne, was eine 3:5 (2909:2953) Niederlage aus SKC-Sicht bedeutete. Auf Markelsheimer Seite gepunktet hatten Juliane Neft (552), Marion Thomas (523) und Michael Rumm (464).