Dritte Mannschaft rettet die Ehre
Mit der Auswärtsfahrt zum KSC Hattenburg stand für die erste Mannschaft diesen Spieltag eine ganz besonders harte Nuss auf dem Programm. Der Gegner war als Tabellenführer der Verbandsliga Württemberg klarer Favorit und fast schon erwartungsgemäß verlor das SKC-Team dann auch tatsächlich deftig mit 2:6 (3295:3586). Die Anfangsphase des Wettkampfes hatte dabei sogar noch ziemlich verheißungsvoll ausgesehen. Torsten Hefner hielt nach einem eng verlorenem Auftaktsatz Thomas Zaschka im weiteren Spielverlauf konstant entscheidend auf Distanz und erarbeitete sich damit ein verdientes 3:1 (567:544). Auch Jens Haschke behauptete sich nach Sätzen gegen den insgesamt absolut gleichwertig kegelnden Dennis Zohner. Vor allem Haschkes starke Durchschlagskraft auf die Vollen legte aber den Grundstein zur letztendlich maßgeblichen Satzpunkteverteilung, die mit 3:1 (558:551) für den SKC-Mann lautete. Dann machte Hattenburg allerdings ernst. Obwohl Stefan Zürn als bester Markelsheimer mehr als ansprechend spielte, war für ihn gegen Tobias Saiger kein Land zu gewinnen. Der insgesamt treffsicherste Akteur der Paarung ließ sich nur einen Satz abnehmen und fügte Zürn mit fulminanten Einzelwurfergebnis eine schmerzhafte 1:3 (588:647) Niederlage zu. Eine vergleichbare Situation erlebte auch Christian Freymüller gegen Roland Chioditti. Wieder war der Gegenspieler schier übermächtig und der SKC-Spieler kam nicht über ein 1:3 (552:615) hinaus. Zu einer herben Packung entwickelte sich die Partie dann in ihrem Schlussteil. Ben Düll konnte nur in Satz 2 in Schlagweite zu Jochen Seitz bleiben, der ansonsten nach Belieben an Düll vorbeimarschierte. 0:4 (524:612) lautete schließlich das ernüchternde Endresultat dieses Einzelspiels. Andreas Mehburger erging es keinen Deut besser. Er kam gegen Matthias Moser ebenfalls nur auf einen knappen Satz und ging im Übrigen ebenso mit 0:4 (506:617) unter.
Nachdem man es allerdings mit der noch ungeschlagenen Top-Mannschaft der Liga zu tun gehabt hatte, sollte diese deutliche Niederlage für das SKC-Team letztendlich kein Grund für Pessimismus sein. Am kommenden Wochenende wartet in der zweiten Runde im WKBV-Pokal ein Auswärts-KO-Spiel beim TV Unterlenningen, in dem für den SKC Markelsheim alle Chancen bestehen.
Ohne Erfolgserlebnis blieb auch die Auswärtsfahrt der zweiten Mannschaft zum TV Niederstetten. Am Ende waren die Machtverhältnisse hier ebenfalls sehr klar und der SKC unterlag mit 1:7 (3060:3150). Gerd Reißenweber präsentierte sich als stärkster SKC-Kegler grundsätzlich zwar sehr gut, hatte aber das Pech, dass auch sein Kontrahent Finn Feuchtmüller einen Glanztag erwischt hatte. So blieb ihm im Duell der beiden Mannschaftsbesten am Ende nur ein 2:2 (539:568). Timo Lebers Einzelspiel gegen Jürgen Dörr brachte die Kuriosität mit sich, dass es in sogar zwei Sätzen zur Aufteilung der Satzpunkte kam. Insgesamt betrachtet kam Leber aber nicht entscheidend zum Zug und verlor mit 1:3 (522:550). Alois Schneider gelang gegen Gunther Fladung dann mit einem 3:1 (493:487) zumindest der Markelsheimer Ehrenpunkt. Steffen Lehr scheiterte hingegen knapp mit 2:2 (500:506) gegen Andreas Langer. Auch die beiden Schlussspieler konnten keine Wende mehr herstellen. Manfred Lehr verlor mit 1:3 (514:521) gegen Sascha Feidel und den eingewechselten Peter Moosherr. Matthias Glaser unterlag Tobias Fries ebenfalls mit 1:3 (492:518).
Die gemischte Mannschaft empfing währenddessen den TSV Westhausen 3 auf den heimischen Bahnen im Ara. Gegen das stark einzustufende Spitzenteam aus der Bezirksklasse A glückte dann praktisch erst auf der Zielgeraden ein 5:3 (3174:3118) Heimerfolg, welcher die Vereinsehre für den Spieltag rettete. Juliane Neft (504) und Michael Rumm (509) hatten zunächst deutlich abreißen lassen müssen. Jasmin Keim (560) hielt die Mannschaft mit hervorragendem Ergebnis noch im Spiel, während auch Marion Thomas (470) schwächelte. Dank der beiden Aushelfer in der Schlusspaarung gelang es dem SKC schließlich doch noch, den Wettkampf umzubiegen. Timo Lebers Hammerwerk von 605 Hölzern sowie Gerd Reißenwebers (526) couragierte Kampfesleistung sollten reichen, um den aufgelaufenen Rückstand aufzuholen.